Tierische Nachbarschaft – ein Kommentar für Lausitzwelle TV und Wochenkurier

Wir befinden uns im sechsten Massenaussterben der Erdgeschichte. Zum ersten Mal sind wir Menschen nun Zeuge. Mehr sogar: Wir sind die Ursache. Denn den Platz, den wir für uns brauchen, der fehlt unseren tierischen Nachbarn.

Aber es gibt einen Ausweg: Zurück-Weichen. Wo immer neu gebaut wird, muss an anderer Stelle zurückgebaut werden. Wo ein Wald zerschnitten wird, muss woanders ein Stück Natur streng geschützt werden. Dann können Tiere wandern und überleben.

Tiere und Pflanzen helfen uns im Kampf gegen Nahrungsmangel, Wasserknappheit und Erderhitzung. Wir brauchen sie. Schützen wir Flächen für Tiere und Pflanzen! Das ist echte Nachbarschaftshilfe im besten Sinne: Wir kriegen das immer zurück.

Den gesamten Kommentar findet ihr hier. Gesendet am 10. Februar 2022. Länge 2.10 min.

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Mehr zum Thema des Massenaussterbens im Bestseller „Das 6. Sterben“ von Elizabeht Kolbert.

In der neuen Kooperation zwischen dem Regionalsender für Südbrandenburg und Ostsachsen der „Lausitzwelle TV“ und dem Regionalblatt für die Lausitz dem „Wochenkurier“ durfte ich gleich den zweiten Kommentar formulieren. Den ersten schrieb der Verlagsleiter des Wochenkuriers Thorsten Berge.

Seit Anfang Februar erscheint in jeder Ausgabe ein Kommentar, der in beiden Erscheinungsgebieten des Wochenkuriers, in Hoyerswerda für Sachsen und in Senftenberg für Brandenburg veröffentlicht wird. Die Lausitzwelle strahlt den Kommentar in der gleichen Woche jeweils am Donnerstag um 18:00 Uhr im Kabelfernehen sowie via DVB-T2 (Kanal 27) und MagentaTV sowie ab 18:30 Uhr im Satellitenprogramm bei SachsenEins aus.

Lausitzwelle TV Antworten auf Umfrage in Senftenberg

Welche Fragen haben die Menschen in der Lausitz zum Klimawandel? Wie sehen sie die Einschränkungen, die durch Klimaschutzmaßnahmen auf sie zukommen? Auf die Umfrage vom Marktplatz in Senftenberg antwortete ich am nächsten Tag im Studio der Lausitzwelle in Hoyerswerda.

Gesendet am 15. November. Länge: knapp 8 min.

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Wir brauchen einen Lausitzer Bürgerrat fürs Klima. Damit die Menschen, die hier leben, mitentscheiden können, was gut fürs Klima und gut für das Leben vor Ort ist. Das ist für mich ein Ergebnis aus der Umfrage aus dem Lausitzer Seenland.

Die Lausitz ist in Deutschland eine der Regionen, die den Klimawandel langfristig am stärksten zu spüren bekommen. Wirtschaftlich und wettertechnisch. Diese Veränderungen sind nicht aufzuhalten. Deswegen sollten wir sie mitgestalten als sie nur zu erdulden. Jede Veränderung schmerzt. Es hilft zu verstehen, was dabei passiert.

Die Lausitzwelle hat ihr Sendegebiet in der ganzen Lausitz, im Teil von Brandenburg und im Teil von Sachsen. Sie sendet aus Hoyerswerda in Sachsen direkt an der Grenze zu Brandenburg. Sie widmet sich auch den Schmerzthemen: Strukturwandel und Klimawandel.

Lausitzwelle TV Interview zu Beginn der COP26

Interview mit der Lausitzwelle, TV und Radio aus Hoyerswerda. Was kann die Weltklimakonferenz COP26 leisten und was bedeutet das für die Lausitz?

Gesendet am 5. November im Fernsehprogramm der Lausitzwelle. Länge 5:20 min.

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In der ersten Woche der COP26, der Weltklimakonferenz in Glasgow, standen die Zeichen gut. Die Staats- und Regierungschefs mahnten zu Fortschritten und die Stimmung in der deutschen Delegation war dementsprechend optimistisch.

Die Lausitz ist in Deutschland eine der Regionen, die den Klimawandel langfristig am stärksten zu spüren bekommen. Wirtschaftlich und wettertechnisch. Diese Veränderungen sind nicht aufzuhalten. Deswegen sollten wir sie mitgestalten als sie nur zu erdulden. Jede Veränderung schmerzt. Es hilft zu verstehen, was dabei passiert.

Die Lausitzwelle hat ihr Sendegebiet in der ganzen Lausitz, im Teil von Brandenburg und im Teil von Sachsen. Sie sendet aus Hoyerswerda in Sachsen direkt an der Grenze zu Brandenburg. Sie widmet sich auch den Schmerzthemen: Strukturwandel und Klimawandel.

MDR Kultur – Interview mit Anja Paumen

MDR KULTUR am Morgen

Die Fragen stellte Thomas Bille.

1.11.2021, 06:15 Uhr – COP26 – Wie noch die Kurve kriegen?
Klimaschutz brauche vor allem eines: gute Vermittlung. In ihrem Buch „Projekt Klima – Was jetzt geschehen muss, um noch die Kurve zu kriegen“ zeigt die Biologin und Buchautorin Anja Paumen Lösungsansätze und Motivationen für effektiven Klimaschutz.

Saarländischer Rundfunk – Interview mit Anja Paumen

Was sollten wir als Erstes anpacken, um beim Klimaschutz keine Zeit mehr zu verlieren, wollte die Moderatorin im Interview auf SR 2 von mir wissen. Weitere Fragen bezogen sich auf die Rolle von Gas und Wasserstoff für die Energiewende und natürlich was die Weltklimakonferenz in Glasgow, COP26, bringen kann.

Näheres dazu im Interview auf dem Kultursender SR2 des Saarländischen Rundfunks mit der SR2-Moderatorin Katrin Aue.  Das Interview zum Nachlesen zusammengefasst auf der SR-Homepage

oder zum Nachhören in der SR-Mediathek

„Wasserstoff ist ganz, ganz wichtig“

Audio | 29.10.2021 | SR 2 – Katrin Aue / Anja Paumen

Wasserstoff ist bei der so genannten Transformation, der Umgestaltung der fossil basierten Wirtschaftsweise zu einer auf erneuerbaren Energien aufbauenden, besonders entscheidend. Das ist besonders für das Saarland interessant, weil das Bundesland  sich eine eigene Wasserstoffstrategie gegeben hat. Wasserstoff ist auch für die Dekarbonisierung, die „Befreiung von Kohlenstoff“ in der Stahlherstellung unerlässlich. Und die Stahlindustrie spielt im Saarland an der Grenze zu Frankreich traditionell eine große Rolle. Saarland könnte bei der Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien daher eine Vorreiterrolle übernehmen.

Beim Politik-Podcast: Einmischen!

Interviewt von Jenny Günther in ihrem Einmischen! Politik Podcast #83 It’s the Planet, Stupid! ab 01:02:00 bis 2:30:00. Aufzeichnung aus Senftenberg.

Einmischen! Politik Podcast #83

Ich würde mir wünschen, dass man einfach mal anerkennt, dass der Klimawandel ein Fakt ist und dass wir Menschen daran zu 90% verantwortlich sind – zumindest für die Erwärmung der letzten 100 Jahre. Das fordert uns alle heraus, Lösungen zu finden. Ich würde mir wünschen, wir würden weniger gegeneinander arbeiten, sondern gemeinsam überlegen, wie wir das am besten zusammen stemmen können. Ich denke es geht nicht nur um technologische Lösungen, sondern wir müssen auch Strukturen ändern.

Was war das für ein Umbruch vor 30 Jahren. Das muss man auch überhaupt erst einmal verkraften hier in den Neuen Bundesländern. Aber doch ist es möglich, Dinge zu verändern. So können wir auch eine Industrie verändern, damit sie zukünftig weniger, viel weniger Treibhausgase ausstößt.

 

Im Campus-TV der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Eine schöne Erinnerung.

Anfang Juli feierte die „Ökologische Marktwirtschaft“ ihr Nachbarschafts-Sommerfest. Der Bioloden in Düsseldorf-Oberbilk präsentierte sich mit Live-Musik, köstlichem Essen und Kunsthandwerk. Mein Beitrag dazu war der Vortrag mit dem Titel „Klimawandel oder Klimmzug“.

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Klimawandel oder Klimzug: Beides braucht Energie. Wie wir unsere Energie nutzen oder einteilen, entscheidet, wie es uns und dem Planeten geht!

Im Anschluss an den Vortrag interviewten mich Studentinnen vom Campus TV der Heinrich Heine Universität Düsseldorf.

Bald ist wieder Sommer!

Bei Aufwachen – live mit Tilo Jung

Aufzeichnung der Podcast Morning Sendung aus Dresden am Tag der Verkündung des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung.

Gäste der Sendung waren neben mir als Journalistin aus der Brandenburger Lausitz die Jungpolitikerinnen Lucie Hammecke (Grüne Sachsen) und Sofie Koch (SPD Sachsen). Moderiert haben neben Tilo Jung auch Stefan Schulz und Hans Jessen.

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