Winterzeit – Einsamzeit? Nicht so auf dem Dorf. Da kennt jeder jeden – von wegen. Auch die Dörfer in der Lausitz werden anonymer, seit immer mehr Dorfstrukturen wegbröseln. Sie lösen sich auf.
Die alten Dorfstrukturen sind etwa die Dorfläden und Gaststuben, die seit Jahrzehnten teils seit Jahrhunderten in Betrieb sind und waren. Immer mehr geben auf und haben schon aufgegeben. Das macht unsere Dörfer einsamer.

Dabei gibt es doch so viel Geld, das jetzt für die Infrastruktur in Deutschland vorhanden ist. Dann wäre es doch richtig, ein Teil dieses Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität in die Erhaltung und Wiederaufnahme von alten Dorfstrukturen auszugeben.
Dann würden wir auch weniger in die nahen Städte fahren, um der Winterlangeweile zu entfliehen oder Einkäufe zu erledigen. Damit sparen wir klimaschädliche Verkehrs-Emissionen. Denn zum Dorfladen und in den Gasthof in der Dorfmitte gehe ich zu Fuß. Das kommt dann auch dem Klima zugute.

Ein Aufruf an die Verantwortlichen, dass das Geld aus dem großen Topf des Bundes auch in die Infrasturktur der Dörfer fließen muss. Da reichen schon kleinere Geldbeträge, um große Wirkung zu erzielen. Stattdessen werden riesige Summen für die Lieblings – und Giga-Projekte des Verkehrsministeriums wie neue Autobahnen bereitgestellt.
Mein Kommentar dazu
https://lausitzwelle.de/kommentiert-die-schlagenden-herzen-der-doerfer/
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Beispiele und Förderprojekte für die Wiederbelebung der Dorfstrukturen finden Sie hier.
